Wow, was für ein bezauberndes, energiespendendes und einfach wundervolles Wochenende ich an der Seite meines Liebsten in den verschneiten Bergen verbringen durfte!

Ich hatte die Idee, meinem Freund eine schöne und gemeinsame Winteraktivität zu schenken. Auf der Suche nach einer geeigneten Kombination aus SAC Hütte und einer Anfänger-tauglichen Schneeschuh-Tour bin ich auf die Leglerhütte im Glarus aufmerksam geworden.

Die Infos zur Wanderung habe ich auf dieser Seite gefunden.

Wir sind um 7.40 ab Luzern mit dem VoralpenExpress losgefahren. Wir haben bewusst diese, etwas längere Verbindung gewählt, weil die Fahrt am Vierwadlstättersee und Zugersee entlag sowie an der verschneiten Hochmoorlandschaft bei Rothethurm und über den Sattel wunderschön ist. So sind wir bereits frühmorgens etwas in Schnee- und Bergstimmung gekommen. In Pfäffikon sind wir umgestiegen und bis Schwanden GL gefahren. Von dort aus sind wir mit dem Alpentaxi (0792975555 Reservation im Voraus, 25.- Hin&Retour p. P., alternativ geht es auch mit dem Mettmenbus zu den gleichen Preisen) bis nach Kies zur Talstation gefahren. Ab dort mit der Luftseilbahn (Hin&Retour 18.- p. P., Tickets am Schalter) bis nach Mettmen. Dort haben wir eine letzte Stärkung in Form eines Tees zu uns genommen und etwa um 11.00 losgelaufen.

Die Schneeschuhwanderung hat uns am Stausee Garichti etlanggeführt, wo etliche Fischer am Eisfischen waren. Danach durch eine kurze schattige Waldpartie bis zum langgezogenen Niederenbach-Tal mit wenig Steigung. Der Schnehschuhtrail war gut begangen und somit einfach zu überwinden. Gegen Ende der Wanderung wurde der Weg etwas steiler bis wir unser Ziel, die Leglerhütte, nach guten zwei Stunden erreicht hatten.

Dort haben wir einen sehr gemütlichen Abend mit feinem Essen und lustigen Kartenspielen verbracht. Die Nacht war in unseren Wintertauglichen Schlafsäcken doch noch ziemlich kalt – eine Mütze ist umbedingt empfohlen! Die Schlafzimmer sind nämlich nicht beheizt. Am Morgen danach wurden wir mit einer Atemberaubenden Aussicht geweckt und, mit einem nahrhaften Frühstück gestärkt, haben wir uns wieder auf den Weg ins Tal gemacht.

Auf den Weg nach unten sind wir vom Weg abgewichen und sind an wunderschöne, abgelegene, noch unberührte Stellen gekommen. Das Erlebnis, diese endlosen weissen Landschaften zu geniessen und die Kraft der Natur zu spüren war unbeschreiblich schön!

Diese Schneeschuhwanderung war ein unvergessliches Erlebnis. Bitte informiere Dich über die aktuelle Lawinengefahr und gehe kein Risiko ein. Der Hauptpfad ist sehr gut beschildert und bereits von vielen Vorgängern begangen. Daher denke ich, ist diese Tour auch für Schneeschuh-Anfänger sehr gut geeignet.

Ich wünsche ein schönes Entdecken der Berge, ob bei Sommer oder Winter – sie geben immer so viel Power und Energie!

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