Erfolgreiches Online-Yoga: Spenden für Indien in der Coronazeit

Yoga Zürich Altstetten Lisa Monn

Neue Pläne führen zu neuen Ideen in der Coronazeit

Vor über zwei Monaten bin ich wegen des beginnenden Lockdowns früher als geplant von meiner Indien-Reise zurück gekehrt. Ich hatte Vertrauen, dass mein Land diese Situation meistern werden würde, dass wir das sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich stemmen werden können. Meine Sorge galt eher Indien. Dort lebten bereits vor der Corona-Krise viele Menschen nahe dem Existenzminimum, viele auch darunter. Ich wollte meine Zeit nutzen, um etwas für diejenigen zu tun, denen es unter dieser Krise massiv schlechter gehen würde als uns hier im Westen und auch mir selbst. Darum wollte ich etwas unternehmen, um Spenden für Indien in der Coronazeit zu sammeln.

Pay what you want – fast 1000 CHF Spenden für Indien gesammelt

Daher hatte ich mich entschieden, ein Online-Yoga-Programm auf die Beine zu stellen, um meinen Teil für Indien zu leisten. Mein Ziel war es, mit Yoga-Klassen Spenden zu sammeln. Die Teilnehmer durften den Betrag selber wählen. Ganz nach dem Motto „Pay What You Want“.

So habe ich während acht Wochen über zoom insgesamt 19 Yoga-Stunden unterrichtet mit 28 verschiedenen Yogis. Über diese zwei Monate konnten wir gemeinsam 1238 CHF einnehmen. 80% davon sind als Spende nach Indien gegangen, das sind stolze 990 CHF Spenden für Indien in der Coronazeit.

Einsatz der Spenden

Ein Teil ist nach Gumane Ka Tala geflossen – einem kleinem Dorf nahe Jaisalmer, in der Wüste nahe der Grenze zu Pakistan. Ein Freund, den ich beim Reisen kennengelernt habe, ist während des Lockdowns dorthin zu seiner Familie gegangen. Mit der Spende von 500 CHF konnten 100 Familien während einem ganzen Monat mit Essen versorgt werden.

Der Grosseinkauf und die Verteilung des Essens ist auf den folgenden Videos zu sehen. In Indien gilt es als ein Zeichen von Respekt, zum diejenigen, die Spenden erhalten, nicht zu fotografieren oder zu filmen. Darum sind auf den Aufnahmen kaum Menschen zu sehen.


With what you get, you can make a living. Only with what you give, you can make a life. 

~ Sadhguru
Spenden für Indien in der Coronazeit

Weiterer Einsatz der Spenden

Den restlichen Teil der Spenden werde ich Ende Woche hierhin überweisen: #BeatTheVirus Isha Outreach Relief Efforts

Sadhguru ist ein grosser Yogi in Indien – jeder kennt ihn. Er lehrt auf sehr verständliche und humorvolle Art die Lehren des Yoga. In Europa ist er vor Allem mit dem Buch Inner Engineering bekannt. Mit der Isha Foundation hat er ein Projekt in die Welt gebracht, das vielen Kindern ermöglicht, in die Schule zu gehen, und bekämpft die Armut an der Wurzel. Wenn zum Beispiel irgendjemand im ganzen Land von Indien wegen der aktuellen Lage am verhungern ist – gibt es eine Notfallzentrale, die so rasch wie Möglich zu Hilfe kommt.



Was ich von Sadhguru gelernt habe

Ich wollte in Indien in den Isha Ashram gehen um näher zu mir zu kommen. Mehr zum Yoga und zur Meditation zu lernen und es näher zu erfahren. Nun, die Pläne sind anders verlaufen. Die Corona-Zeit hat mich aber auch in der Schweiz dazu gebracht, mehr vom Aussen ins Innen zu gehen. Ich habe das Online-Program von Sadhguru „Inner-Engineering“ absolviert. Die Botschaft, die mich am meisten geprägt hat ist:

Your Responsibility is Limitless – Deine Verantwortlichkeit kennt keine Grenzen

Sadhguru

Ich habe mich zutiefst gefragt, was wirklich das Wichtigste in meinem Leben ist. Und die Antwort darauf ist:

Lebensfreude!

Nun kann ich die volle Verantwortlichkeit dafür übernehmen, dass diese Freude auch in mein Leben kommt und bleibt. Die wichtigsten Kriterien für mich für Lebensfreude sind: Spass, Gesundheit und stetige persönliche Weiterentwickung. Lies hier mehr dazu.

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Veröffentlicht von Lisa Delikaris-Monn

Meine Vision ist es, so viele Menschen wie möglich zu inspirieren - trotz schweren Zeiten im Leben - Kraft und Vertrauen zu haben, all ihre Ziele zu erreichen und das Leben voller Gesundheit auf allen Ebenen zu geniessen.

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