Hervorgehoben

Nacken-Workshop am 10.April 2021

Wusstest du, das die Giraffe gleich viele Halswirbel hat wie der Mensch? Nur habe ich noch nie gehört, dass eine Giraffe Mühe mit der Haltung hat, unter Nacken-Verspannungen leidet oder Kopfschmerzen hat. Mag das daran liegen, dass sie den ganzen Tag ihren Körper so einsetzt, wie die Natur ihn vorgesehen hat? Oder dass ich noch nie eine Giraffe befundet habe? Ich lasse diese Frage mal so offen stehen.

Wie die Natur uns schuf?

Nacken Beschwerden Workshop
Bild: de.depositphotos.com

In unserem modernen Alltag ist es jedoch tatsächlich so, dass wir nicht mehr wirklich das machen, für was unser Körper erschaffen wurde. Unsere Vorfahren waren Jäger und Sammler, sie waren den grossen Teil des Tages auf den Beinen und in Bewegung. Erst seit wenigen Tausend Jahren arbeitet der Mensch mit Werkzeugen und seit wenigen Jahrzehnten am PC und noch später am Smartphone. Wir sitzen als Gesellschaft enorm viel und haben sehr viele unserer Tätigkeiten im Arbeitsfeld vor uns – dies lässt häufig die Schultern und den Kopf nach vorne wandern.

Als Folge von unserem Lebensstil und unserer aktivitätsbedingten Körperhaltung klagen unglaublich viele Menschen von Kopfweh und Verspannungen im Nacken. Stress und „die schweren Lasten“, die wir umgangssprachlich auf unseren Schultern tragen, verstärken diese Beschwerden nur noch weiter.

Nacken-Schmerzen vorbeugen

Ich sehe in meinem Alltag als Physiotherapeutin sehr viele Patient*innen, die Schmerzen am Nacken haben und zu mir in die Therapie kommen. Auch viele Yogaschüler*innen oder Freund*innen fragen mich immer wieder nach Rat bei Verspannungen oder wie sie einen „Buckeli“ wegbekommen. Ich selber stelle mir eher die Frage: Wie kann man solche Beschwerden und Fehlhaltungen gezielt vorbeugen? Ganz nach dem Motto: Prävention statt Intervention.

Im Nacken-Workshop habe ich einen wertvollen Teil meines Wissens als Physiotherapeutin und Yogalehrerin einfach und zugänglich für dich verpackt. Der Fokus liegt vor allem in der praktischen Umsetzung im Yoga und im Alltag. Mein Ziel ist es, dir die Grundlagen mit auf den Weg zu geben, damit du deine Halswirbelsäule verstehst, und mit einer Auswahl an Übungen – bei denen du genau lernst, worauf du achten sollst. So kannst du präventiv Beschwerden vorbeugen und im besten Fall dein ganzes Leben schmerzfrei, mit einer guten Haltung und voller Lebensfreude geniessen.

Physio Yoga Nacken

Nacken-Workshop

  1. Samstag, 10. April 2021, 9.00-12.00
  2. Preis: 90.-
  3. Ort: Online via Zoom
  4. Anmeldung direkt bei mir.
  5. Diesen Workshop biete ich via AyurYogaCenter an. Aktuell noch online, aber sehr bald dann auch wieder in Zürich Enge in Person.
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Freue dich in diesem 3-Stündigen Nacken-Workshop über Wissen auf allen Ebenen:

  • Grundlagen der Anatomie von Halswirbelsäule und Schultergürtel
  • Einführung in die Yogaphilosophie mit Fokus auf den Hals-Chakra
  • Physio – Übungen zum Lösen von Verspannungen und Aufbau von Kraft & Stabilität
  • Tipps für eine gute Ergonomie im Alltag, z.B. am PC
  • Yoga – Stellungen und die Korrekte Ausführung
  • Eine 60-Minütige Yoga-Praxis zum Entspannen und Umsetzen vom Gelernten

Physiotherapeutin mit Leidenschaft

Lisa Monn Physio Zürich

Ich habe meine Ausbildung zur Phyisotherapeutin im Herbst 2013 begonnen. Die Thematik der Wirbelsäule hat mich vom Anfang an sehr fasziniert. Mir war davor nicht bewusst, dass die Haltung einen Zusammenhang mit Nackenverspannungen hat.

Ich mag mich noch gut daran erinnern, wie wir in der Klasse in einer der ersten praktischen Stunden vom Physio-Studium die Haltung von uns gegenseitig analysiert haben. Bis dahin dachte ich, ich hätte eine ganz normale und relativ gute Haltung. Doch was vor allem auffiel: Ich hatte eine enorme „Protraktions-Stellung“ von meinem Kopf. Das heisst, mein Kopf war sehr weit nach vorne geschoben.

Im Verlauf meines Studiums habe ich dann gelernt, welche Muskeln in dieser Stellung mehr arbeiten müssen, warum sie immer wieder in Überlastungen kommen und welche Übungen all dem vorbeugen können. Heute ist meine Haltung einiges besser als zu Beginn des Studiums. Aber ganz ehrlich ist der vorgeneigte Kopf noch immer meine schwache Stelle..

Als Physiotherapeutin habe ich bereits vielen Patient*innen (und auch immer wieder mir selbst) mit meiner Behandlung und gezielten Übungen helfen können, die Nackenschmerzen loszuwerden. Wenn wir jedoch immer wieder in unsere „Muster“ fallen, dann kommen auch immer wieder die Beschwerden…

Lies hier mehr zu mir als Physio.

Yogalehrerin mit Herz

Lisa Monn Yoga Zürich

Im Frühjahr 2018 habe ich die Ausbildung zur Yogalehrerin abgeschlossen. Seither unterrichte ich regelmässig in kleinen Gruppen. Das Yoga fasziniert mich vor allem wegen den Wirkungen auf der geistig-energetischen Ebene. Themen wie Achtsamkeit, im Jetzigen Moment leben, Loslassen vor Vergangenem oder Selbstliebe. Auf dieser Ebene habe ich selbst die meiste Heilung erlebt nach meinem schweren Unfall mit grossen Verletzungen im Gesicht.

Dank meinem fundierten Wissen über Anatomie und Bewegungsabläufen aus der Physiotherapie sowie das geschulte Auge, mit dem ich Körperstellungen gut und rasch beobachten kann, habe ich eine solide Grundlage. Dieses Wissen ist so wertvoll und schützt vor Verletzungen. Ich finde es so wichtig, dass jeder Yogaschüler einige „Grundregeln“ kennt, damit er weiss, wie er seinen Körper schützen kann und mit weniger statt mehr Schmerzen aus der Yogastunde geht.

Zu diesen Grundregeln gehören zum Beispiel:

  • Kopf in Verlängerung der Wirbelsäule halten.
  • Schultern in vielen Yoga-Stellungen weit weg von den Ohren.
  • Ehrlichkeit zu sich selber und Steigerung nur dann, wenn die Beweglichkeit es zulässt.
Chakra Hals-Chakra
Chakras sind energiezentren entlang unserer Mitte – wenn sie in Balance sind, fühlen wir uns auf allen Ebenen ausgeglichen. Im Nacken Workshop werden wir vor allem den Hals-Chakra genauer anschauen.

Chakras als Schmerzursache?

Die oben genannten „Muster“ können sowohl körperlich (falsche Haltung, zu schwache Muskeln) aber auch emotional-geistig bedingt sein. Im Modell der Chrakren ist der Hals-Chakra der Kommunikation zugeordnet. Wenn wir einen sprichwörtlichen Kloss im Hals haben, immer anderen gefallen wollen und nie für uns selber einstehen oder ständig an Selbstzweifel leiden – dann kann das eine Dysbalance im Hals-Chakra verursachen. Und dies kann wiederum zu körperlichen Beschwerden im Nacken Bereich führen. Wenn ein Problem also auf der energetischen Ebene – im Hals-Chakra – Beschwerden im Nacken auslösen und immer unterhalten, dann macht es Sinn, diese Blockade energetisch zu lösen, oder?! Das ist Gesundheit auf allen Ebenen!

Mehr zu mir als Yogalehrerin liest du hier.

Nacken-Workshop

  1. Samstag, 10. April 2021, 9.00-12.00
  2. Preis: 90.-
  3. Ort: Online via Zoom
  4. Anmeldung direkt bei mir.

Freue dich in diesem 3-Stündigen Nacken-Workshop über Wissen auf allen Ebenen:

  • Grundlagen der Anatomie von Halswirbelsäule und Schultergürtel
  • Einführung in die Yogaphilosophie mit Fokus auf den Hals-Chakra
  • Physio – Übungen zum Lösen von Verspannungen und Aufbau von Kraft & Stabilität
  • Tipps für eine gute Ergonomie im Alltag, z.B. am PC
  • Yoga – Stellungen und die Korrekte Ausführung
  • Eine 60-Minütige Yoga-Praxis zum Entspannen und Umsetzen vom Gelernten



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Wie du deinen Rücken im Yoga und im Alltag stabilisierst

Bereits in meiner Ausbildung zur Physiotherapeutin hat mich die Thematik des Rückens unglaublich fasziniert. Zuvor hatte ich ein vages Bild von diesem – und auch von ziemlich allen anderen Teilen meines Körpers. In meiner Vorstellung war die Wirbelsäule sehr zerbrechlich: Bereits eine falsche Bewegung oder Berührung in der Massage könnte schon bleibende Schäden im Rücken verursachen. Nun ja, ich kann dich beruhigen… diese Vorstellungen haben sich nicht bestätigt. In meinem Studium habe ich vieles dazugelernt: Die Wirbelsäule ist sehr stark und gleichzeitig auch beweglich. Wir haben viele Gelenke und auch viele Muskeln, welche diese Gelenke stabilisieren und bewegen können.

Und genau das macht insbesondere den unteren Teil unseres Rückens, die Lendenwirbelsäule so anfällig auf Beschwerden. Viele von uns sind dort zwar sehr beweglich, aber sehr viele haben auch Mühe, den unteren Teil des Rückens ausreichend zu stabilisieren. Ich beobachte immer wieder Menschen in verschiedenen Aktivitäten im Alltag oder Hobby wie sie einfach in den Rücken „hineinhängen“ – sei das beim Yoga in einer Rückbeuge, beim Bücken oder auch beim einfachen Stehen.

Rücken richtig im Yoga stabilisieren, wie lerne ich das?

Physio als Prävention

Zugegeben – als Physio habe ich auch einen geschulten Blick und solche (Fehl-) Haltungen stechen mir ins Auge. Aber genau das ist mein Wissensschatz, welches ich mit dir teilen kann: Mein geschultes Auge, mein Wissen und meine Kenntnisse in Anatomie, Funktion von Muskeln, Beispiele von meinen Patient*innen und Yogaschüler*innen, richtige und „falsche“ Haltung und welche Übungen dir wirklich weiterhelfen. Dieses Wissen ist so unglaublich wertvoll und kann dir helfen, Beschwerden im unteren Rücken präventiv vorzubeugen oder wieder aktiv und eigenverantwortlich in den Griff zu bekommen.

Aus diesem Grund habe ich einen Teil von meinem Wissen im Rücken-Workshop zusammengetragen, der am 31. Januar 2021 stattgefunden hat. Die Teilnehmer*innen haben so viel wertvolles Wissen mitnehmen dürfen, welches sie nun im Alltag und im Yoga integrieren dürfen. In diesem Blog-Beitrag habe ich dir die wichtigsten Punkte aus diesem Workshop festgehalten.

Damit du über künftige Workshops und andere Angebote auf dem neusten Stand bleibst, melde dich sehr gerne für meinen Newsletter an:

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Workshop Rücken Physio Yoga

1. Bei Rücken Schmerzen – keine Angst!

Rückenschmerzen sind häufig, aber häufig ungefährlich! Fast jeder von uns – nämlich 80-90% der Bevölkerung – hat mindestens einmal im Leben Rückenschmerzen. Die Ursachen sind sehr unterschiedlich – das viele Sitzen und wenige Bewegen spielen dabei eine grosse Rolle. In sehr vielen Fällen findet sich nicht eine eindeutige Quelle der Schmerzen, also zum Beispiel in einem MRI findet man „nichts“ obwohl ganz klar Schmerzen vorhanden sind (umgekehrt findet man nicht selten auch bsp. Bandscheibenvorfälle bei völlig beschwerdefreien Studienteilnehmer*innen). Das liegt unter anderem daran, dass viele Schmerzen von den Muskeln und Faszien her kommen (wir Physios nennen das myofaszial) – und solche Verspannungen erkennt man nicht in einem MRI aber sie können trotzdem verdammt weh tun!

Verhalten bei Rücken Schmerzen

Einige „Grundzutaten“ bei Rückenschmerzen sind also:

  • Aktiv bleiben – den Alltag so normal wie möglich gestalten und aktiv am Leben Teilhaben.
  • Das eigene Verhalten ist ausschlaggebend – sich wochenlang im Bett verkriechen wird die Beschwerden nur verstärken, hingegen das machen, was geht und täglich mehr machen – wird dich wieder fit machen.
  • Hilfe holen und ein richtiges „Team“ bilden – dein Arzt kann dir eine Verordnung zur Physiotherapie ausstellen und gegebenfalls die passenden Medikamente verschreiben. Du kannst auch deine Yogalehrerin nach Rat fragen, sie kennt bestimmt gute Übungen für dich.
  • Eine positive Einstellung pflegen und dich auf besseren Zeiten freuen – alles kommt alles geht. Die meisten Rückenschmerzen vergehen von alleine wieder, und ganz viele mit Physio, nur wenige brauchen weiterführende Behandlungen.
  • Und die richtigen Übungen machen – lies weiter und lerne mehr dazu!

2. Bleib in Bewegung – so wie es halt geht

Wenn du beschwerdefrei bist, dann gilt es sowieso: In Bewegung zu bleiben und sowohl Beweglichkeit wie auch Kraft, Ausdauer und Stabilität zu fördern. Rückengerechte Sportarten sind neben Yoga vor allem Pilates, Schwimmen, Langlaufen und Velofahren. Das aller wichtigste beim Sport, ist: Es soll Spass machen und zu dir passen!

Doch gerade wenn der Rücken weh tut, möchte man am Liebsten gar nicht bewegen. Aber genau dann ist es eine Wohltat! Wenn man es richtig macht… Die Devise lautet hier: Hubarme Bewegungen. In der Physio nennen wir dies meist kleine Bewegungen, die unter Aufhebung der Schwerkraft durchgeführt werden. Die kleinen Gelenke werden so „geschmiert“, die Muskeln rund um die Gelenke aktiviert und der Stoffwechsel rundherum angeregt. So können Abfallprodukte und eine allfällige Schwellung abtransportiert werden und das gesamte Gewebe mit Nährstoffen, frischem Blut und Sauerstoff versorgt werden. Der Effekt: die Schmerzen werden vermindert. Diese „hubfreien Bewegungen“ arbeiten wie gesagt quasi losgelöst von der Schwerkraft und wirken wie eine Massage auf deine kleinen Gelenke der Wirbelsäule.

Hubarme Bewegungen des Rückens

  • Ausgangsstellung:
  • Liege auf den Rücken und stelle deine Beine etwa hüftbreit auf, deine Füsse sind etwa unterhalb von deinen Knien. Deine Arme sind entspannt entweder neben deinem Körper oder auf deinem Körper abgelegt.
  • Rotation:
  • Bewege die Knie in kleinen Bewegungen nach rechts & links (ca. 5cm). Bewege nur so weit bis du eine feine Bewegung im unteren Rücken wahrnimmst.
  • Flexion/Extension:
  • Kippe dein Becken zu dir, so dass sich dein unterer Rücken in eine Beugung bewegt und weniger Platz zwischen Rücken & Matte ist. Dein Schambein bewegt sich näher Richtung Brustbein. Löse dann und bewege leicht in die Streckung des Rückens.

Do’s

  • Kleine Bewegungen – das Ziel ist in den kleinen Gelenken den Stoffwechsel anzuregen und nicht zu dehnen!
  • 1-2 Minuten locker pro Bewegungsrichtung bewegen.
  • Mit der Atmung kombinieren. Ausatmen strecken, Einatmen beugen. Respektive Ausatmen verdrehen, Einatmen in die Mitte kommen.
  • Kopf gegenbewegen – ist insbesondere bei der Rotation sehr angenehm.
  • Entspannen – alles was nicht anspannen muss, darf loslassen. Auch deine Gedanken.
  • Auf den Körper hören – tut dir die Übung gut? Wo spürst du die Bewegung?

Dont’s

  • Grosse Bewegungen – wie gesagt, es geht um die Stoffwechselanregung und die Aktivierung der Stabilisatoren, nicht ums Dehnen.
  • Schnelle, Ruckartige Bewegungen – nimm wahr, wie du die Bewegung durchführst.
  • In den Schmerz bewegen – bewege bis an den Schmerz oder kurz davor und nicht in den Schmerz hinein. Vielleicht mag sich deine Beweglichkeit während der Übung ohne Schmerzen vergrössern.

3. Stabilität im Rücken von Innen – TVA

Ray Long: YogaAnatomy

Du hast jetzt schon gelesen, was du bei Rückenschmerzen machen kannst und hast eine sehr einfache doch GOLD-Werte Übung kennengelernt. Du bist bestimmt schon neugierig, wie du deinen Rücken nun stabilisieren kannst und deine stabilisierenden Muskeln trainieren kannst.

Die wichtigsten Muskeln für die Stabilität sind in der Tiefe zu finden. Auf dem oberen Bild sieht man von Aussen nach Innen: Den geraden Bauchmuskel (Rectus Abdominis 4), die schrägen Bauchmuskeln (Obliquii 2 & 3) und schliesslich in der tiefe den Korsettmuskel (Transverus Abdominis, auch häufig TVA genannt 1). Dieser tiefe Bauchmuskel ist zusammen mit dem Beckenboden und noch anderen Muskeln grundlegend für eine gute Stabilität unseres Rückens. In der Physio reden wir von den lokalen Stabilisatoren.

Im Yoga nennt man die Anspannung des TVA (Korsettmuskel) und dem Beckenboden Mula Bandha. Es ist ein Energieverschluss, das uns hilft, die Energien während der Yogapraxis zu lenken. Und noch dazu tust du deinem Rücken eine Freude!

Anspannung tiefe Bauchmuskeln

Lisa Monn Physio Yoga Rücken

So spannst du deine tiefen Bauchmuskeln an:

  • Lege dich auf deinen Rücken
  • Deine Beine sind wieder aufgestellt
  • Suche mit deinen Fingern deine beiden Beckenknochen-Spitzen
  • Gleite leicht Richtung Mitte, bis du mit deinen Fingern entlang deinem Beckenkamm in die Tiefe sinkst
  • Huste einige Male und nimm wahr, welche Spannung sich unter deinen Fingern aufbaut. Diese Spannung kommt unter anderem von deinem TVA. Diese Aktivierung wollen wir nun aufbauen, ohne zu husten.
  • Behalte deine Finger noch immer neben deinem Beckenkamm leicht in der Tiefe
  • Jetzt arbeiten wir mit Bildern respektive Vorstellungen, die dir Helfen, deinen TVA anzuspannen
  • Sie zielen dabei teilweise mehr auf deinen Beckenboden oder deinen Korsettmuskel aus, nimm die Unterschiede wahr.

Do’s

  • Spannung ist kaum sichtbar – die Muskeln liegen in der Tiefe und darum siehst du die Spannung kaum.
  • Deine Taille wird schmaler – vielleicht erkennst du das, vielleicht auch nicht
  • Atme ruhig weiter.
  • Dein Beckenboden darf mit spannen – mit Übung kannst du vielleicht TVA und Beckenboden unabhängig voneinander anspannen.
  • Halte die Spannung so lange es für dich angenehm ist – Ziel ist 10 x 10 Sekunden.

Dont’s

  • Dein gesamter Bauch spannt sich an, Bauchmuskeln sind deutlich sichtbar – dann spannst du zu viel an.
  • Du presst oder hältst den Atem an – ganz entspannt bleiben!

4. Umsetzung im Yoga & Alltag

Diese Stabilität gilt es nun, im Alltag umzusetzen. Egal ob es im Yoga, beim Heben deiner Umzugskiste, beim Sitzen im Homeoffice oder bei deinem Training im Fitness – eine stabile Wirbelsäule ist überall wichtig. Im Workshop haben wir einige verschiedene Haltungen aus dem Alltag und dem Yoga genauer angeschaut – und in Zukunft wird der Fokus bei den Workshops noch viel stärker auf diesen Teil liegen. Denn es ist so wichtig, ganz bewusst zu werden über das eigene Bewegungsverhalten, um so neue und „korrekte“ Haltungen und Bewegungen zu erlernen.

In diesem Blog-Beitrag möchte ich auf eine Asana eingehen, die sehr häufig in Yogastunden unterrichtet wird. Ich beobachte bei meinen Yogaschülern und auch bei mir selbst immer wieder das gleiche: wenn wir nicht ganz bewusst darauf achten, fallen wir in alte Muster. Dabei ist beim unteren Rücken meist das gleiche bei allen zu beachten: eine neutrale Haltung der Wirbelsäule und aktive tiefe Stabilisatoren.

Ashta Chandrasana – Hoher Ausfallschritt

High Lunge. Bildquelle: http://www.yogapedia.com

Instruktion:

  • Komme aus Tadasana (Stand) oder dem herabschauenden Hund in deinen Ausfallschritt.
  • Dein vorderes Knie ist gebeugt, das Knie ist dabei über dein Sprunggelenk.
  • Dein Becken ist waagerecht und dein unterer Rücken in einer neutralen Position.
  • Deine tiefen Bauchmuskeln sind aktiv.
  • Das hintere Knie ist bei Bedarf leicht gebeugt, damit deine Lendenwirbelsäule neutral bleiben kann.
  • Deine Arme strecken weit nach oben.

Achte darauf:

  • Vermeide es, mit deinem unteren Rücken in einem Hohlkreuz zu fallen. Ziehe dein Schambein weiter nach vorne oben und lasse dein Steissbein nach hinten vorne sinken.
  • Strecke das hintere Bein nur, wenn du die neutrale Position deiner LWS behalten kannst.
  • Wenn du in den Krieger I kommen möchtest, halte dein Becken stabil nach vorne ausgerichtet, setze die hintere Ferse ab und behalte deinen gesamten Oberkörper nach vorne gerichtet.

Nobody is perfect

Hier habe ich ein Foto von meinen Yoga-Anfängen gefunden: Mein vorderes Bein ist schön oberhalb von Fuss ausgerichtet. Mein hinteres Bein ist zwar gestreckt, ich falle dadurch aber mit meiner Lendenwirbelsäule in einer Überstreckung – das gilt es zu vermeiden. Ich habe da wohl meinen Transversus nicht angespannt – Beckenknochen zusammenziehen und Bauchnabel zur Wirbelsäule 😉 Welches Bild klappt bei dir am besten?

High Lunge

Ich hoffe, du konntest ganz viel lehrreichen Inhalt für dich aus diesem Blog-Beitrag mitnehmen. Falls du noch Fragen hast, melde dich gerne bei mir. Wenn du gerne in Zukunft über geplante Workshops, Yogaspecials und andere Inspirationen auf dem Laufenden bleiben möchtest dann melde dich unbedingt für den Newsletter an:

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Meine neusten Blog-Beiträge

Physio Yoga Nacken

Nacken-Workshop am 10.April 2021

Wusstest du, das die Giraffe gleich viele Halswirbel hat wie der Mensch? Nur habe ich noch nie gehört, dass eine Giraffe Mühe mit der Haltung hat, unter Nacken-Verspannungen leidet oder Kopfschmerzen hat. Mag das daran liegen, dass sie den ganzen Tag ihren Körper so einsetzt, wie die Natur ihn vorgesehen hat? Oder dass ich noch nie eine Giraffe befundet habe? Ich lasse diese Frage mal so offen stehen.

Reflexion über das 2020 und Intentionen für das 2021

Wir haben so viel Schönes erlebt, für das wir dankbar sein dürfen! Wie soll dein 2020 in Erinnerung bleiben? Trotz diesem chaotischen Jahr, hast du bestimmt so vieles erlebt und gelernt auf deinem Weg und hast noch ganz viele Wünsche vor dir, nicht wahr?!

Workshop Rücken Physio Yoga

Rücken-Workshop am 31.01.2021

Gesundheit und Lebensfreude auf allen Ebenen – das ist mein Motto. Eine Ebene unseres Sein ist definitiv unser Körper. Ein relativ empfindlicher Teil unseres Körpers ist der untere Rücken. Eigentlich wissen wir, wie wir „ergonomisch“ unseren Rücken bewegen sollten, um so Schmerzen vorzubeugen. Was viele jedoch nicht wissen: Man kann die stabilisierende Muskulatur im unteren Rücken trainieren.

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Rücken-Workshop am 31.01.2021

Das war der Rücken-Workshop im Januar 2021 – lies hier den zusammenfassenden Beitrag dazu mit vielen wertvollen Inhalten.

Stabilität im Rücken

Gesundheit und Lebensfreude auf allen Ebenen – das ist mein Motto. Eine Ebene unseres Sein ist definitiv unser Körper. Ein relativ empfindlicher Teil unseres Körpers ist der untere Rücken. Eigentlich wissen wir, wie wir unseren Rücken „ergonomisch“ bewegen sollten, um so Schmerzen vorzubeugen.

Was viele jedoch nicht wissen: Man kann die stabilisierende Muskulatur im unteren Rücken trainieren. Manche nennen ihn Core, die Mitte, den Rumpf im Pilates spricht man vom Power House und im Yoga ist das Mula Bandha dafür sehr wichtig. Wie du diesen Bereich von deinem Körper auch nennen magst – eine kontrollierte Stabilisierung ist fundamental für die Gesundheit deines Rückens und zur Prävention von Schmerzen.

In diesem Workshop zeige ich dir, wie du deine Wirbelsäule richtig stabilisieren kannst. Muskeln, Atmung, Knochen, Beckenboden – was alles relevant ist, und wie du konkret im Alltag und im Yoga deine Wirbelsäule stabilisierst – das lernst du in diesem Physio-Workshop von mir als Physio mit Leidenschaft und Yogalehrerin mit Herz.

Rücken Yoga gesund

In diesem Workshop zeige ich dir, wie du Sorge zu deinem Rücken trägst, damit du ein Leben lang mit Lebensfreude und möglichst schmerzfrei Yoga und dein Alltag geniessen kannst.

Rücken-Workshop

  • Sonntag, 31.01.2021, 10.00-12.00
  • Preis: 60.-
  • Ort: Online via Zoom
  • Im Ersten Teil lernst du wertvolles Wissen zum Rücken und wir schauen einzelne Übungen und Asanas detailliert an
  • Im zweiten Teil geniessen wir gemeinsam eine Yogapraxis
  • Anmeldung direkt bei mir.
Rücken richtig im Yoga stabilisieren, wie lerne ich das?

Physiotherapeutin mit Leidenschaft

Ich habe meine Ausbildung zur Phyisotherapeutin im Herbst 2013 begonnen. Die Thematik vom Rumpf hat mich vom Anfang an sehr fasziniert – mir war davor nicht bewusst, wie sehr mein unterer Rücken Mühe hatte, stabil zu bleiben.

Ich mag mich noch gut daran erinnern, wie wir im Unterricht gelernt haben, einen Squad (Kniebeuge) korrekt auszuführen. Zu diesem Zeitpunkt war meine Wahrnehmung vom unteren Rücken nicht besonders feinfühlig. Ich war sehr erstaunt, wie gut mein Dozent meine Abweichungen in der Bewegung wahrnahm und mit den richtigen Anweisungen und Berührungen korrigieren konnte.

  • Ich habe mittlerweile bei vielen Patienten Stabilisations-Training an der Wirbelsäule in die Behandlung mit eingebaut und konnte sehr häufig eine Besserung erzielen. Unser Rücken ist so wichtig! Es ist so wertvoll, in jungen Jahren zu lernen, sorgsam mit unseren Körper umzugehen!

Lies hier mehr zu mir als Physio.

Yogalehrerin mit Herz

Im Frühjahr 2018 habe ich die Ausbildung zur Yogalehrerin abgeschlossen. Seither unterrichte ich regelmässig in kleinen Gruppen. Das Yoga fasziniert mich vor allem wegen den Wirkungen auf der geistig-energetischen Ebene. Themen wie Achtsamkeit, im Jetzigen Moment leben, Loslassen vor Vergangenem oder Selbstliebe. Auf dieser Ebene habe ich selbst die meiste Heilung erlebt nach meinem schweren Unfall mit grossen Verletzungen im Gesicht.

Dank meinem fundierten Wissen über Anatomie und Bewegungsabläufen aus der Physiotherapie sowie das geschulte Auge, mit dem ich Körperstellungen gut und rasch beobachten kann, habe ich eine solide Grundlage. Dieses Wissen ist so wertvoll und schützt vor Verletzungen. Ich finde es so wichtig, dass jeder Yogaschüler einige „Grundregeln“ kennt, damit er weiss, wie er seinen Körper schützen kann und mit weniger statt mehr Schmerzen aus der Yogastunde geht.

Zu diesen Grundregeln gehören zum Beispiel:

  • Korrekte Ausrichtung des Beckens. Damit wird eine Überstreckung im unteren Rücken vermieden.
  • Korrekte Position der Knie. Dadurch vermeidet man eine Überlastung der Kniegelenke und der Sprunggelenke.
  • Ehrlichkeit zu sich selber und Steigerung nur dann, wenn die Beweglichkeit es zulässt.

Mehr zu mir als Yogalehrerin liest du hier.

Stabilität unterer Rücken im Yoga

Rücken – Workshop

Bist du bereit, mehr über deinen Rücken zu lernen und dieses Wissen in deinem Alltag und in deiner Yogapraxis zu integrieren? Dann melde dich für meinen online Rücken Workshop an.

  • Sonntag, 31.01.2021, 10.00-12.00
  • Preis: 60.-
  • Ort: Online via Zoom
  • Im Ersten Teil lernst du wertvolles Wissen zum Rücken und wir schauen einzelne Übungen und Asanas detailliert an
  • Im zweiten Teil geniessen wir gemeinsam eine Yogapraxis
  • Anmeldung direkt bei mir.
Lisa Monn

Über mich

Mein Name ist Lisa Monn. Ein schwerer Unfall im Alter von 24 Jahren hat bei mir nicht nur eine Fazialisparese und eine Narbe im Gesicht hinterlassen – diese Erfahrung hat mir auch sehr viel über das Leben gelehrt. Mir wurde bewusst, dass das Wichtigste in meinem Leben Lebensfreude ist. Da gehört für mich dazu: Spass, Gesundheit und persönliche Weiterentwicklung.

Meine Herzensaufgabe ist es, dich zu inspirieren, die beste Version deiner Selbst zu leben. Ich möchte dir Gesundheit und Lebensfreude auf allen Ebenen ermöglichen. Als Physiotherapeutin und Yogaleherin begleite ich dich individuell auf dem Weg zu deinen Zielen. Besuche auch einer meiner Yogastunden oder Workshops. Gerne schenke ich dir Inspiration über die sozialen Medien, meinem Blog oder Newsletter.

Have FUN stay HEALTHY and GROW 🌞🌿🌷 – Sage JA! zur besten Version von DIR!

Deine Lisa


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Festival der Lebensfreude

Im «JA! – Festival der Lebensfreude» findest du eine grosse Auswahl an wunderschönen Angeboten die dich alle näher zu deinem wahren Selbst bringen und dir Lebensfreude auf tiefer Ebene schenken. Lebe deine Kreativität aus, Bewege deinen Körper, kommen im Moment an und bringe deine Gedanken und deinen Atem zur Ruhe. Lerne zu meditieren, besuche Yogastunden und verbinde dich mit dir Selbst – entdecke die wahre Lebensfreude in dir.

Ein Monat lang – im ganzen Juli 2020 – finden verschiedene Angebote von insgesamt 27 wunderbaren Strahlemenschen in den Kategorien FUN, HEALTH & GROWTH statt. Alle haben das Ziel, mehr Lebensfreude in deinen Corona-Sommer und in dein Leben zu bringen. Ganz nach dem Motto: «Have fun, stay healthy and grow! – Sage JA! zur besten Version von dir Selbst!»

Auf der Seite JA! ein Festival der Lebensfreude findest du alle Angebote im Überblick. Und auf den Seiten FUN, HEALTH & GROWTH findest du die Angebote in den Kategorien unterteilt. Den perfekten Überblick hast du über deinen Festival-Kalender, den du dir gleich hier unten holen kannst. Folge mir auch über Instagram – in den Stories und im Feed werde ich dich im ganzen Monat auf dem Laufenden halten.

Festival Kalender

Damit du die Übersicht über alle Events behältst: Hole dir GRATIS deinen interaktiven Festival-Kalender. Melde dich zum Newsletter an und erhalte sofort deinen Festival Kalender zum «JA! – ein Festival der Lebensfreude»:

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Erhalte deinen Festival Kalender zum «JA! – ein Festival der Lebensfreude» als PDF im A4 Format zum Ausdrucken und an den Kühlschrank hängen mit allen Details (Datum, Ort, Preis) zu den Veranstaltungen.

Das Coolste: in der digitalen Version kannst du die FETT gedruckten Titel anklicken und gelangst direkt zum Angebot – Welcome to 2020 😉 

JA! Festival-Kalender

Zusätzliches Geschenk

Erhalte als zusätzliches Geschenk das Workbook: Drei Schritte zu mehr Lebensfreude. Arbeite dich durch und lerne, mehr Lebensfreude in dein Leben zu bringen durch Dankbarkeit, im Jetzt Leben und durch Reflexion.

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Physio-Yoga auf der Werdinsel in Zürich

Yoga hilft dir, deinen Körper, Geist und Seele ganz bewusst im gegenwärtigen Moment wahrzunehmen – dadurch lernst du auch neben der Matte ganz klar und mit Freude zu Leben. Mit outdoor Yoga auf der Werdinsel in Zürich bringst du mehr Balance in dein Leben.

Physio-Yoga auf der Werdinsel Outdoor in Zürich

Diesen Sommer biete ich Hatha-Yoga Stunden an der frischen Luft an. Mein Yogastil ist starkt geprägt von meinem Wissen als Physiotherapeutin. Dich erwartet also ein exaktes Alignement und viele Korrekturen – damit du die Benefits der Asanapraxis voll ausschöpfen kannst.

Wo? – auf der Werdinsel

Yoga bei schönem Wetter:

Wir treffen uns bei schönem, trockenem Wetter jeden Dienstag um 18.30 an verschiedenen schönen Orten im Grünen (Momentan an der Werdinsel) in Zürich und praktizieren gemeinsam während 75 Minuten Hatha-Yoga. Die Stunde wird auf Wunsch direkt per Zoom übertragen, du kannst also auch online von Zuhause dabei sein.

Yoga bei schlechtem Wetter:

Bei schlechtem Wetter findet die Stunde ebenfalls online statt.

Alles Wichtige:

Werdinsel, nahe Zürich Altstetten – Treffpunkt bei der blauen Brücke (Altstetter-Seite)Jeden Dienstag 18.30, 75 Minuten

Nimm bitte deine eigene Yogamatte mit.

  • Preis 25.- CHF
  • (Bezahlung per TWINT, PayPal oder Cash)

Anmeldung direkt bei mir.

Bring deinen Körper, Geist und Seele in Schwung und erwecke deine Lebensfreude!

Über mich:

Mein Name ist Lisa Monn. Ein schwerer Unfall im Alter von 24 Jahren hat bei mir nicht nur eine Fazialisparese und eine Narbe im Gesicht hinterlassen – diese Erfahrung hat mir auch sehr viel über das Leben gelehrt. Mir wurde bewusst, dass das Wichtigste in meinem Leben Lebensfreude ist. Da gehört für mich dazu: Spass, Gesundheit und persönliche Weiterentwicklung.

Meine Herzensaufgabe ist es, dich zu inspirieren, die beste Version deiner Selbst zu leben. Ich möchte dir Gesundheit und Lebensfreude auf allen Ebenen ermöglichen. Als Physiotherapeutin und Yogaleherin begleite ich dich individuell auf dem Weg zu deinen Zielen. Besuche auch einer meiner Yogastunden oder Workshops. Gerne schenke ich dir Inspiration über die sozialen Medien, meinem Blog oder Newsletter.

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Deine Lisa

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Workshop Rücken Physio Yoga

Wie du deinen Rücken im Yoga und im Alltag stabilisierst

Die Wirbelsäule ist sehr stark und gleichzeitig auch beweglich. Wir haben viele Gelenke und auch viele Muskeln, welche diese Gelenke stabilisieren und bewegen können. Und genau das macht insbesondere den unteren Teil unseres Rückens, die Lendenwirbelsäule so anfällig auf Beschwerden. Lies in diesem Blog-Beitrag, worauf du bei Schmerzen achten sollst und wie du die Stabilität in deiner Wirbelsäule trainierst & im Alltag integrierst.

Vegane Weihnachts Guetzil

Vegane Schoggi-Einhorn-Guetzli

Ich hatte Lust, meine Einhorn-Ausstech-Formen zum Einsatz zu bringen. Darum habe ich den Teig gestreckt & mit einem Guss verziert und schlussendlich zu folgendem Rezept gekommen:

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Lebensfreude – die Kunst des Ja zum Leben sagens

Was ist Lebensfreude?

Wenn man Duden fragt, heisst es „Freude am Leben, Daseinsfreude“. Also an unserem Dasein, an unserem Leben, wirkliche Freude zeigen können.

Ich finde zur Lebensfreude gehört es auch dazu, ganz bewusst ja zum Leben zu sagen, vollkommen im gegenwärtigen Moment zu leben und voller Dankbarkeit das schätzen, was wir haben. 

Welche Aktivitäten uns in unserem Leben Freude bereiten, ist schlussendlich sehr individuell. Jeder von uns hat verschiedene Geschmäcker und Hobbies und verschiedene Werte, die ihm wichtig sind.

Für mich persönlich gehören Spass haben, Gesundheit und persönlicher Wachstum dazu, zum mit Freude mein Leben leben zu können.

Spass gehört für Lebensfreude dazu!

Mit Freunden etwas schönes unternehmen wie ein Spieleabend, ein gemeinsames Wochenende mit Wanderungen und vielen guten Gesprächen und so viel Lachen bis die Bauchmuskeln schmerzen – das ist Spass für mich.

Aber auch kreativ sein, den Pinsel mit Farbe oder die Hüften beim Tanzen zu schwingen – das ist auch Spass!

Meine Kreativität lebe ich auch in der Küche beim kreieren und ausprobieren von neuen leckeren Rezepten aus und beim begrünen von meinem Balkon – welch tiefe Freude ich beim betrachten meiner Sprösslinge habe!

Gesundheit ist grundlegend!

Wenn wir selber, und die Menschen, die wir lieben gesund sind – dann ist bereits eine grosse Freude im Leben erfüllt.

Was können wir machen, um unsere Gesundheit präventiv zu fördern?

Sport und Bewegung sowie Yoga sind bestimmt gute Begleiter auf unserem Weg zum Erhalt der Gesundheit. Auch Wissen zu Themen rund um den Körper, zum Beispiel aus der Physiotherapie können unseren physischen Körper gesund halten.

Gutes Essen und eine allgemein gesunde Ernährung tragen weiter zu einer guten Gesundheit bei. Welche Argumente sprechen für eine vegane oder glutenfreie Ernährung?

Was liegt in unserer Hand für eine Gesundheit für unsere Erde? In welcher Umwelt leben wir heute und was erschaffen wir für eine Welt für die kommende Generation?

Unsere eigene Gesundheit geht jedoch weit über den Körper hinaus. Meditation, Atemübungen und dich selber als Mensch in allen Bereichen kennen und verstehen lernen kann dir unglaublich viel Gesundheit auf allen Ebenen geben.

Das leitet uns zum letzten Punkt über

Stetige persönliche Weiterentwicklung

Dieser Bereich ist so weit gefasst. Ich kann aus meiner Erfahrung sagen – seit ich mich mehr mit mir selber befasse, bin ich gelassener und kann mit mehr Freude mein Leben leben!

Mir haben Journaling, also Tagebuch Schreiben mit gezielten Reflexionsfragen und das bewusste Erforschen meines eigenen Ichs unglaublich geholfen, mich besser zu verstehen. Von diesem Standpunkt aus kann ich bewusst erkennen, wo ich stehe und entscheiden, wo ich hin will. Das gibt mir die volle Verantwortlichkeit für mein eigenes Leben – ich kann ein Leben voller Lebensfreude erschaffen!

Das Thema der persönlichen Weiterentwicklung ist die „Kellerarbeit“ – es setzt das Fundament für das Hübsche Schloss, das du darauf baust.

Lebensfreude Lisa Monn

Was ist Lebensfreude für dich? Hast du Lust zum sie mit Gleichgesinnten auszuleben und sie zu erwecken? Etwas neues ausprobieren oder vergessenes wieder entdecken?

Schau rein in JA! Zum Leben. Es ist ein Festival der Lebensfreude! (alle Corona Richtlinien werden eingehalten!) Es hat bestimmt auch etwas spannendes für dich dabei!

Have fun, be healthy and grow!

Deine Lisa

Hervorgehoben

Erschaffe Dein bestes ICH

Heute vor genau 2 Jahren hatte ich meine Diplomfeier als Bsc. Physiotherapeutin und genau heute hatte ich meinen letzten Termin im Unispital in Zürich bei meinem Chirurgen Prof. Giovanoli. Ich habe ihn vor über zwei Jahren auf unschöne Weise kennengelernt und heute mit einer Umarmung voller Dankbarkeit verabschiedet.

Kurz nach meinem Unfall

Es ist sehr vieles passiert in dieser Zeit. Ich weiss noch ganz genau, vor zwei Jahren war ein grosses Ziel von mir, schön auszusehen an meiner Diplomfeier. Eines der ersten Aufträge an meine Freundin, die mein Gepäck brachte war es, mir ein hübsches Kleid aus meiner Wohnung ins Spital mitzubringen. Ich habe mir sehr lange überlegt – wie soll ich mich schminken, wie kann ich meine Narbe abdecken, das „Geschehene“ verstecken? Wie werde ich aussehen? Was werden die anderen denken? Was sagen sie über meine Fazialisparese? Wie werden die Blicke sein?

Ich bin daraus gewachsen

Und heute schminke ich mich eigentlich kaum mehr. Ich bin zufrieden mit meinem Aussehen. Ich decke meine Narbe nicht ab. Ich schaue gerne Bilder von früher an, Bilder von mir von vor dem Unfall. Manchmal kommen mir Tränen.. Ich denke mir: „Wow.. Schon hart was mit mir passier ist. .“

Mein Aussehen ist ein Symbol dafür, was passiert ist. Es ist ein Symbol dafür, wie viel ich gelernt habe durch diesen Unfall. Wie fest ich gewachsen bin. Wie ich gelernt habe andere Qualitäten an mir zu schätzen – unabhängig vom Aussehen.

Es war ein Prozess

Ich habe mich sehr lange nicht schön gefunden. Am Liebsten hätte ich mich vor Allen versteckt. Ich habe mich lange vor Fotos gescheut. Ich habe sehr lange keine Bilder von mir auf Social Media gepostet, vor Allem nicht von vorne. Mit meinem Spiegelbild konnte ich mich relativ schnell anfreunden. Aber manchmal fällt es mir noch immer schwer, Bilder von mir anzusehen..

Mein grösseres Auge.. Mein nicht symmetrisches Lachen.. Die Narbe.. Die Fazialisparese.. Ich sehe anders aus. Und doch bin ich innerlich so gewachsen.

Ich lebe voller Lebensfreude

Das Leben ist wunderschön – ich schätze es so viel mehr. Ich bin mir so bewusst, was für ein Geschenk ich habe, hier am Leben sein zu dürfen. Ich bin hier um zu erschaffen – die schönste Version von mir selbst zu werden und die schönste Version meines Lebens zu leben.

Ich bin mir so bewusst, hier am Leben sein zu dürfen. Ich bin hier, um die schönste Version meines Lebens zu erschaffen.

Lisa Monn

Jeder Tag gehört dazu. Es gibt Tage, Situationen und Lebensumstände die nicht die Schönsten sind, aber auch sie gehören dazu, sie gehören zu meinem Leben und führen mich schlussendlich zu dem, was ich sein will. Auch der ganze Unfall und alle Folgen davon gehören dazu, dass ich schliesslich zu dem werde, was ich sein soll oder sein will.

Mit meiner Geschichte und meinem Sein möchte ich andere Menschen dazu inspirieren, trotz schwerem Schicksal die beste Version von ihrem Selbst und von ihrem Leben zu erschaffen. Ich möchte Menschen unterstützen ihren Weg weiter zu gehen.

Auch ich bin noch immer auf meinem Weg. Ich weiss, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Auf dem richtigen Weg zur Selbstakzeptanz und zur Selbsterfüllung. Voller Lebensfreude und Selbstliebe.

Es wird noch sehr vieles geschehen – ich bin selber gespannt, was das Leben mit sich bringt. Ich freue mich auf alles was noch kommt!

Schön bist Du Teil von meinem Leben!

Foto 3: Christoph Stulz, USZ


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Andrea Vanini Breath

A conversation with your Breath

In this 90 minutes online journey with Andrea you will initiate a conversation with your own breath, in order to get to know yourself in a deeply intimate way.

wanderART

wanderART – Vom Kopf- zum Bauchgefühl

In dieser Seminar-Wanderung von Grafenort nach Engelberg lernst du mit Sabrina und Sarah wieder auf deinen Bauch zu hören. Achtsam und mit einfachen Yogaübungen begleiten sie dich auf dieser Wanderung durch die Natur und lassen dich deiner Intuition näher kommen. So lernst du, in deinem Alltag wieder vermehrt auf dein Bauchgefühl zu hören und in dem Fluss des Leben zu vertrauen und Mut finden, deiner inneren Stimme zu folgen.

Yoga auf der Werdinsel Outdoor Yoga Zürich

Physio-Yoga auf der Werdinsel in Zürich

Yoga hilft dir, deinen Körper, Geist und Seele ganz bewusst im gegenwärtigen Moment wahrzunehmen – dadurch lernst du auch neben der Matte ganz klar und mit Freude zu Leben.

Reflexion über das 2020 und Intentionen für das 2021

Ich hoffe, dass du nach diesen ruhigen Feiertagen voller Schwung und gesund ins neue Jahr gestartet bist! Bist du auch wie ich – fleissige Reflexion über das Gewesene und Intentionssetzung für das Kommende und lässt dich dann mit der Magie vom Neuanfang mitreissen?

Bei mir hat sich einiges getan in diesen Tagen rund um den Jahreswechsel. Vor allem in meinem Kopf und in meiner gedanklichen Ordnung. Ich habe mich stark mit meinen Wünschen, Visionen, Intentionen aber auch mit all dem auseinandergesetzt, was sich im 2020 bei mir getan hat. Hast du dir auch Zeit nehmen können für dich und deine Gedanken? Welche Erinnerungen aus dem 2020 nimmst du mit? Welche Träume und Ziele hast du fürs 2021?

Fokussiere auf das Positive

Wir haben so viel Schönes erlebt, für das wir dankbar sein dürfen! Wie soll dein 2020 in Erinnerung bleiben? Trotz diesem chaotischen Jahr, hast du bestimmt so vieles erlebt und gelernt auf deinem Weg und hast noch ganz viele Wünsche vor dir, nicht wahr?!

Kurz vor Weihnachten habe ich meinen Newsletter-Lesern ein kleines Dokument mit viel Raum für eigenen Gedanken, Worte oder Bilder als Geschenk im Email beigelegt. Lade dir hier gratis und ohne Newsletter-Anmeldung die Vorlage als PDF herunter und lasse deinen Gedanken freien Lauf:

Freebie Reflexion JahresWechsel

Noch mehr Reflexion

Wenn du Lust auf noch mehr Reflexion hast, dann melde dich unbedingt für den Newsletter an und erhalte als Willkommens-Geschenk das 11-seitige Workbook „3 grundlegende Schritte zu mehr Lebensfreude“.

Lebensfreude Workbook Gratis

Meine Reflexion 2020/2021

Ich möchte an dieser Stelle einige Gedanken meiner Reflexion zum Jahreswechsel mit dir teilen, lass dich inspirieren:

Erinnerungen

Vom 2020 nehme ich als Erinnerungen vor allem mit:

  • Unsere Verlobung im September am wunderschönen Gigerwaldsee im kleinen Walserdorf St.Martin 💕
  • Meine kurze, doch sehr eindrückliche Reise nach Indien mit spannenden Begegnungen. Eine ganz besondere war mit einem Taxifahrer, der mich in viele Bereiche und Denkweise der Inder eingeführt hat. Er verdient einen eigenen Blogpost!
  • Wunderschöne Momente mit Herzensmenschen in der kraftvollen Natur. Ein ganz besonderer Moment war mit meiner besten Freundin, als wir auf einer sonniger Wanderung nahe Zürich einen neugierigen Wiesel begegnen durften, und uns gegenseitig gefühlte 30 Sekunden beobachteten.

Danke!

Ich bin sehr dankbar für:

  • All die Erfahrungen die ich im Yoga, in der Arbeit als Physio und in der „online-Welt“ sammeln durfte. Mit dem Yoga-Festival „JA! – ein Festival der Lebensfreude“ konnte ich meine arbeitslose Zeit zwischen abgebrochener Reise und neuem Job als Physio sinnvoll füllen, ich habe so vieles gelernt und bin unglaublich vielen Menschen auf diesem Weg begegnet.
  • Für meinen Mut, einfach mal etwas zu machen – es kann ja auch nach vorne losgehen 🙂
  • Die Unterstützung, die ich durch meinen Freund, meiner besten Freundin, meiner Mutter und anderen Herzmenschen haben darf in allem was ich mache.
  • Für jede einzelne Begegnung, sei dies persönlich, oder auf dem elektronischen Weg – ja, da meine ich auch DICH! Jeder Austausch und jede Begegnung bring so viel Schönes und Bereicherndes mit sich.

Reflexion: Erkenntnisse

Das sind meine Erkenntnisse aus dem 2020:

  • Es macht mir Spass, eigene Ideen umzusetzen! Sei dies auf dem Balkon in Form von Pflanzen oder im Web in Form von dieser Seite oder eben das JA! Festival.
  • Fokus und Struktur fällt mir zwar schwer, tut mir und meiner Energie jedoch unglaublich gut. Meine Agenda, welche ich im ersten Lockdown mir zugetan habe, hat mir sehr dabei geholfen – kann ich sehr empfehlen: KLARHEIT
  • Ich habe mehr Ideen als Geduld und Energie.. Wenn mich eine Idee überfällt und einnimmt, wie es Elizabeth Gilbert bezeichnen würde, dann kann ich hingegen auch Nächte durcharbeiten bis die Idee befriedigend in die Tat umgesetzt ist.

Intentionen

Wünsche und Intentionen fürs 2021:

  • Ich entwickle mich selber persönlich und spirituell weiter – um näher an meiner eigenen besten Version von mir Selbst zu kommen. Von dort aus kann ich noch mehr Menschen inspirieren und auf ihrem Weg begleiten.
  • Alles was ich mache, mache ich mit Freude. Ich muss gar nichts, alles kommt mit Leichtigkeit. So habe ich ein Leben lang bezahlten Urlaub, wie es Herr Terpperwein bezeichnet.
  • Ich habe mein ganzes Leben Zeit, meine Ideen zu verwirklichen. Alles passiert Schritt für Schritt und zur richtigen Zeit. Ich vertraue dem Prozess.
  • Auch in diesem Jahr möchte ich mit meiner Arbeit als Physiotherapeutin, Yogalehrerin und einfach mit meinem Sein andere Menschen inspirieren, die beste Version von sich selbst zu leben. Voller Gesundheit und Lebensfreude auf allen Ebenen.

Bleiben wir in Kontakt?

Wenn du inspiriert und informiert bleiben möchtest über all meine kommenden Angebote, dann melde dich sehr gerne für meinen Newsletter an oder folge mir auf Instagram. Ich freue mich, dich kennenzulernen!

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https://www.instagram.com/lisamonn.yoga/

Lisa Monn Yoga Physiotherapie Zürich

Es ist wie es ist und es wird, was wir daraus machen

Das, was jetzt ist, ist nun mal so. Doch was jedem von uns selber überlassen wird: was machen wir daraus? Wir können selber entscheiden, wie wir darüber denken, können unsere Gefühle steuern und unsere Handlungen unseren Werten entsprechend wählen.

Lisa Monn Hexensee Sedrun

Wenn JA! nicht die richtige Antwort ist

Kennst du dieses Gefühl? Der Kopf will alles, doch die Energie zieht die Handbremse? Es braucht Mut, aus dem Tatendrang heraus diese Handbremse zuzulassen und sich eine Pause zu gönnen. Lies in diesem Beitrag was Dir helfen kann, in Situationen der Überforderung gelassen zu bleiben und auch diese Zeit der Ruhe gekonnt zu meistern.

Rücken richtig im Yoga stabilisieren, wie lerne ich das?

Vegane Schoggi-Einhorn-Guetzli

Advent, Advent ein Lichtlein brennt! Hach, ich finde das Jahresende immer so magisch! All die Lichter überall, liebevolle Dekorationen und Traditionen in allen Formen und Geschmäcker – Jummy! 😋 Vor Allem Guetzli! Und insbesondere wenn sie vegan sind.

Wer mich kennt, und weiss wie ich koche und backe – der weiss, dass ich mich quasi nie an Rezepte halte. So entstehen immer spannende Kreationen, die leckeren teile ich gerne mit euch! Dieses Jahr habe ich mich gemeinsam mit einer lieben Flexi-Veganerin – wie ich ja auch eine bin – einen Nachmittag ausgetobt und wir haben einiges gebacken bekommen 😉

Vegane Weihnachts Guetzil

Ich wurde mehrfach nach dem Rezept von diesen Schoggi-Guetzli gefragt. Darum kommt diese Kreation offenbar in die Kategorie „Leckere Kreationen“ und ich möchte es euch nicht vorenthalten. Das Grundrezept habe ich vom veganen Food-Blog „Zucker & Jagdwurst“ – diese Schoggikugeln habe ich auch gebacken und sind übrigens auch sehr fein! Ich hatte aber Lust, meine Einhorn-Ausstech-Formen zum Einsatz zu bringen. Darum habe ich den Teig gestreckt & mit einem Guss verziert und schlussendlich zu folgendem Rezept gekommen. Übrigens lassen sich diese Guetzli super geniessen mit einem selbst gemachten Kurkuma-Spice-Latte!

Zutaten:

Guetzli-Teig

  • 230 g Mehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 50 g Kakao (ungesüßt)
  • 70 g Kokosblüten-Zucker
  • 175 g Margarine (kalt)
  • 1 Prise Salz
  • 8 g Vanillinzucker
  • 7 g Backpulver
  • 75 g Apfelmus

Guss

  • 100 g schwarze Schoggi
  • 2 EL Kokosöl
  • 2 EL Mandelmus
  • 4 EL Kakaopulver
  • 2 TL Zimt oder Gewürzmischung wie z.B. Aladins Kaffegewürz
  • 2 TL Roh-Zucker

Zubereitung Guetzli:

  1. Alle Zutaten für den Guetzli-Teig in einer Schüssel verkneten
  2. Auswallen – mein neu gelernter Trick: zwischen zwei Backpapieren
  3. Dann MIT EINHORNFORMEN ausstechen 😉 oder Herzen, Tannenbäume, Sterne….
  4. Bei 200°C für 8 Min backen
  5. Alle Zutaten für den Guss in einem Wasserbad schmelzen
  6. Die Guetzli damit bestreichen & nach Belieben dekorieren mit Streusel, Kakaonibs, Nüssen…

Extratipp:

Wenn du zu viel Guss übrig hast – mische ihn mit deinem Lieblings-Nature Jogurt. Ich habe ihn mit meinem Alnatura-Mandel Jogurt vermischt. Ist sehr lecker!

Schokoladen-Mandel Jogurt vegan selber machen

4 Tipps für deinen Immunsystem-Boost mit leckerem Thymian-Ingwer-Tee Rezept

In diesem Jahr ist unser Immunsystem wichtiger denn je. Denn die aktuelle Situation löst bei vielen von uns negative Emotionen aus – Angst und Unsicherheit, vielleicht auch Wut, Einsamkeit oder Stress schwächt uns von innen und bringt uns in einem Dauerstress. Diese Gefühle schwächen unsere Abwehr. Ausserdem machen uns die kühleren Temperaturen anfälliger auf Erreger aller Art. Du hast selber die Möglichkeit, dir selber gut zu schauen und dich in deine Kraft zu bringen. Erfahre vier einfach umsetzbare Tipps, um dein Immunsystem zu stärken. Weiter unten verrate ich dir meine Heilkräuter-Tee-Mischung – Hexhex 😉

Stärke dein Immunsystem

Wir können mit einfachen Mitteln unsere eigene, natürliche Abwehr stärken. Auf die Äusseren Umstände wie eine Pandemie, das Wetter, oder die Laune unserer Mitmenschen haben wir keinen Einfluss. Aber wie wir darauf reagieren und wie wir unseren Körper & Geist nähren – dort haben wir sehr wohl einen Einfluss. Bewegung wie Yoga, genügend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung und einen positiven Mindset – das sind vier grosse Themen, auf die wir selber Einfluss haben. Und wenn diese Ausgeglichen sind, haben wir unserem Immunsystem und auch uns Selbst bereits etwas sehr gutes getan! Im Sinne von JA! zur besten Version von dir Selbst 😉

Mehr Bewegung, weniger Stress

Ja, auch wenn es draussen kühl wird, ist es gesund, sich an der frischen Luft zu bewegen.

Zum einen kann der über den Tag angesamelte Stress abgebaut werden. Denn wir funktionieren noch wie in der Steinzeit nach dem Fight or Flight Prinzip. Nur endet heutzutage der Prozess weit vor dem Kampf oder der Flucht. Die Stresshormone sammlen sich dennoch an. Wer sich daher am Abend eine z.B. eine Joggin-Runde gönnt oder sich sonst verausgabt, holt den „Kampf“ nach und normalisiert den Stress-Hormonspiegel wieder. Soviel ist mir noch vom Physiologie-Unterricht im Physiostudium geblieben.

Zum anderen regt Bewegung deinen ganzen Stoffwechsel an, und da gehört auch dein Immunsystem dazu. Nicht nur der Körper kommt in Schwung, sondern auch der Kopf wird gelüftet.

Yoga fürs Immunsystem

In der Yogatradition und ihrer „Schwester“, dem Ayurveda glaubt man, sitzt das Immunsystem im Agni, unserem Verdauungsfeuer. Damit wir diesen anregen können, braucht es neben ausgewogener Ernährung auch genügend Bewegung.

Konkret sind in der Yogapraxis Rumpfaktivierende Asanas oder verdrehende Yogastellungen sehr hilfreich, um unser Immunsystem zu stärken. Aktuell gebe ich grossen Fokus darauf in den Yogastunden, die ich live und online unterrichte – falls du dabei sein willst findest du hier den Stundenplan.

Schlaf Kindchen, schlaf Zzzz…

Wie viele Stunden Schlaf brauchst du? Mache behaupten von sich selber, dass sechs Stunden ausreichend seien. Ich selber fühle mich am ausgeglichesten mit 8.5 Stunden – insbesondere in der dunklen Jahreszeit braucht mein Körper einfach mehr Ruhe. Sei ehrlich zu dir und gib deinem Körper, was ihm gut tut.

Gedanken versetzen Viren

Also wenn Berge versetzt werden können, dann doch bestimmt auch Viren, oder?!

Wie bereits oben erwähnt, können wir auf die äusseren Umstände keinen oder nur bedingten, respektive indirekten Einfluss nehmen (zum Beispiel durch Abstimmungen – als kleiner Reminder für die schweizer Leser*innen). Aber unsere Reaktion liegt in unserer eigenen Macht. Hierzu habe ich neulich eine sehr inspirierende Podcastfolge von Laura gehört.

Wir können selber wählen, ob wir in Angst oder Vertrauen sind, ob wir mit Liebe oder Hass antworten, ob wir vergeben oder im Vorwurf bleiben. Ich weiss.. Es ist nicht einfach.

Doch die Verantwortung für unsere Gedanken liegt völlig bei uns. Und daraus entstehen unsere Handlungen und schliesslich unser Leben. Wir können uns täglich üben. Zum Beispiel durch Dankbarkeit. Indem wir jeden Abend alles Aufschreiben oder auch im Kopf durchgehen, wofür wir dankbar sind, ziehen wir noch mehr Positives an. Probiere es gerne aus.

Auch positive Affirmationen sind magisch. Ich lese hierzu gerade ein tolles Buch von Louise Hay „You can heal your life“. „Mein Immunsystem ist stark und beschützt mich“, „Alles ist gut“, „Ich bin frei von Krankheiten und Ängsten“.

Trink dich gesund

Eine allgemeine ausgewogene, saisonale, vitamin- und nährstoffreiche Ernährung unterstützt dein Immunsystem das ganze Jahr im Kampf gegen Viren & Bakterien. Besonders Vitamin C und Zink werden hochgepriesen.

Auch bei den Heilkräutern finden sich viele Helfer, die uns gesund durch den Winter bringen. Mein Lieblingskraut war bereits als Kind Thymian. Gegen Erkältung ist das Kraut mit seiner positiven Wirkung gut bekannt. Ich habe mich hier schlaugemacht und gelesen, dass der Stoff Thymol antiseptisch wirkt sowie Bakterien, Viren und Pilze abtötet. Er ist wie ein sanftes pflanzliches Antibiotikum. Wow! Mein Lieblingskraut hat es in sich!

Kombiniert mit Ingwer wird er zum Immunsystem-Booster. Denn Ingwer wird vor Allem im asiatischen Raum bei vielen Erkrankungen und als Vorbeuge eingesetzt. Auch verschiedene Studiem haben seine Wirsamkeit bestätigt. Und meine Nachbarin aus Sri-Lanka schwört in dieser Zeit auf diese scharfe Wurzel!

Frischer Thymian-Ingwertee

Soviel zur Einleitung zum Rezept 😉 Dieser frische Thymian-Ingwertee ist nicht nur richtig lecker, sondern stärkt auch noch dazu dein Immunsystem. Perfekt für die kühler werdenden Tage in diesem verrückten Herbst 2020!

Diese Kombination habe ich übrigens das erste Mal in der Maison Raison entdeckt – ein super leckeres, veganes Restaurant in Zürich!

Frischer Tee für Immunsystem

Zutaten

  • 1 Bund Thymian (am Besten frisch vom Balkon/Garten, alternativ frisch im Supermarkt oder getrocknet in der Drogerie erhältlich)
  • 5 cm Ingwer (so frisch wie Möglich, wenn du Glück hast, findest du sogar regionalen Ingwer)
  • 1 Liter heisses Wasser

Zubereitung

Wasche das Thymian und den Ingwer unter fliessendem Wasser, schäle gegebenfalls den Ingwer und gib alles in eine Kanne. Übergiesse das ganze mit heissem Wasser und lasse den Tee für 10 Minuten ziehen. Als Tipp: Nutze einen Sieb, damit dein Tee frei von Pflanzenstücken bleibt. Das war schon die ganze Zauberei. Hexhex 😉

Und dann mache es dir gemütlich, entspanne dich und geniesse deinen Tee.

Lass es dir gut gehen!

Have fun, stay healthy and grow ☀️ 🌿 🌷

Deine Lisa

Fazialisparese normales Leben



Es ist wie es ist und es wird, was wir daraus machen

Es ist wie es ist: Wir befinden uns mitten in einer weltweiten Pandemie. Viele Länder haben ein erneutes Lockdown veranlasst und auch hier in der Schweiz sind die Bestimmungen wieder strenger. Die Situation ist zweifellos ein Ausnahmezustand. Doch wir stecken nun hier drin und müssen gemeinsam hier durch. Ich möchte gerne einige tiefgründige Gedanken dazu mit dir teilen. Denn es wird was wir daraus machen.

Ein Sprichwort, welches mich bereits unglaublich auf meinem Weg inspiriert und motiviert hat, ist mir letztens wieder begegnet. Es stand in unserem Hotel im Engadin auf einem Schild beim Frühstücksbuffet. Oben wurde mit einem süssen Cartoon auf das Abstand-Halten aufmerksam gemacht und unten stand: „Es ist wie es ist und es wird, was wir daraus machen.“

Es ist wie es ist…

Die Situation, wie sie jetzt ist, können wir nicht ändern. Wir können kein Virus von einem Tag auf den anderen verschwinden lassen, wir können auch nicht die Massnahmen und alle Folgen davon wegzaubern. Das, was jetzt ist, ist nun mal so, wir können das alles nicht verändern. Doch was jedem von uns selber überlassen wird: was machen wir daraus? Wir können selber entscheiden, wie wir darüber denken, können unsere Gefühle steuern und unsere Handlungen unseren Werten entsprechend wählen.

Das Sprichwort hilft mir immer wieder, ganz in den Moment anzukommen und die gegenwärtige Situation zu akzeptieren. Ganz besonders geholfen hat es mir nach meinem Unfall. Wie oft habe ich mir gewünscht, dass alles rückgängig gemacht werden könnte! Erst als ich akzeptiert hatte, wie es war, konnte ich anfangen, von dort aus wieder nach vorne zu schauen und mir meine Zukunft bewusst erschaffen.

…und es wird was wir daraus machen

Wie bereits oben erwähnt, können wir selber entscheiden, was wir aus einer Situation machen. Es liegt an uns, wie wir darüber denken, wir können unsere Gefühle steuern und unsere Handlungen bewusst wählen. Ich weiss, das ist viel leichter geschrieben als gemacht! Hier kommen zwei Beispiele aus meinem aktuellen Leben:

Es ist wie es ist...

Von Ferien…

Nehmen wir das Beispiel von Ferien im Ausland. Eigentlich hatten Alex und ich für unsere Ferien eine Reise nach Italien mit einer Teilnahme an einem Triathlon geplant. Dieses Rennen wurde aus offensichtlichen Gründen abgesagt. Das können wir nicht ändern. Es ist jetzt halt, wie es ist. Wir haben uns bewusst entschieden, uns nicht darüber zu ärgern, sondern haben nach alternativen Lösungen gesucht. Wir hatten viele Ideen, doch damit uns eine erneute Planänderung wegen neuen Beschlüssen oder dem Wetter erspart blieben, haben wir bis am Schluss mit einem Entscheid gewartet.

Die Situation war also „Ins Wasser gefallene Ferienpläne“. Unsere Gedanken waren planerisch, spontan, offen und unsere Gefühle gelassen und geduldig. So kam die Handlung vom Abwarten und spontane, wetterabhängige Ausflüge in die Schweiz – konkret auf die Rigi und ins Unterengadin nach Guarda.

…und Masken

Ein anderes Beispiel ist „Masken-Pflicht“. Als Physiotherapeutin trage ich die Maske während meiner gesamten Arbeitszeit. Also auch während ich strenge Übungen vorzeige, wenn ich Patienten lange etwas erkläre oder mich mit meinen Kollegen austausche. Acht Stunden am Tag. In diesem Beispiel habe ich mich zu Beginn weniger vorbildlich verhalten. Denn ich habe mich innerlich gegen die Situation gewehrt! In meinem letzten Blogbeitrag hat man es zwischen den Zeilen richtig gemerkt, wie sehr mich diese Maske genervt hat.

Dadurch, dass ich insgeheim die Situation gar nicht wollte, waren meine Gedanken fast ständig mit der Ablehnung der Maske und mit dem Fokus auf mein Schmerz beschäftigt. Meine Gefühle waren vorwurfsvoll gegen Aussen und schlussendlich hilflos und machtlos im Inneren. Meine Handlung war dann – natürlich unbewusst gewählt – noch mehr Anspannung und häufiges beklagen der Situation ohne direkte Aktion. Ich habe mich immer wieder erwischt, wie ich auf die Zähne gebissen habe oder den Kiefer verspannt nach vorne geschoben habe. Das hat dann logischerweise dazu geführt, dass ich immer mehr Schmerzen in meinem Gesicht, am Kopf & am Nacken bekommen habe und meine Gedanken und Gefühle haben sich in einem Teufelskreis verstärkt.

Jetzt magst du dich fragen, wie man aus dem Automatismus und vielleicht auch aus einem Teufelskreis heraus und in ein bewusstes Wählen der Gedanken, Gefühle und Handlungen hinein kommt? Der Schlüssel ist Achtsamkeit. Auch ich habe meinen Weg aus meinem „Masken-Dilemma“ darüber gefunden.

Lisa Monn Yoga in Zürich Outdoor

3 Einfache Wege zu mehr Achtsamkeit

Ich halte mich in diesem Beitrag kurz und werde in nächster Zeit einen ausführlicheren Beitrag dazu schreiben, wie du mehr Achtsamkeit in dein Leben bringen kannst. Achtsamkeit oder auf Englisch mindfulness bedeutet grundsätzlich, in einem bewussten Zustand zu sein, in dem unser „Monkey-Mind“, unser ständiger Gedankenkarussell uns nicht dominiert. Das Ziel ist es bewusst unsere Gedanken wahrzunehmen – anstatt uns unbewusst von ihnen leiten zu lassen. Wege zu mehr Achtsamkeit gibt es ganz viele. Hier meine drei Favoriten:

Meditation

Bereits 5 Minuten Meditation pro Tag können dein Denken über deinen ganzen Tag hinweg positiv beeinflussen. Hier findest du super Anleitungen für deine Meditation. Beobachte deine Gedanken wie sie kommen & gehen – ohne dich von ihnen mitziehen zu lassen. Und wenn du den Fokus verlierst, komme wieder zum Atem zurück.

Journaling

Das gute alte Tagebuch-Schreiben hat irgendwann einmal einen hippen Namen bekommen. Eigenreflexion und das Revue-passieren lassen von Geschehenem hilft mir immer enorm, mich über meine Gedanken und Gefühle bewusst zu werden. Übrigens: wenn du dich zum Newsletter anmeldest, bekommst du als Willkommens-Geschenk ein Workbook per PDF zugeschickt mit u.a. einer Schritt-für-Schritt Anleitung zur Eigenreflexion. Wenn du das willst, dann tippe hier deine E-Mailadresse ein:

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Yoga

Natürlich darf auch Yoga auf meiner Favoriten-Liste für mehr Achtsamkeit nicht fehlen! Gemäss Patanjali hat Yoga zum Ziel, die Gedanken zur Ruhe zu bringen. Er beschreibt es so, dass unser Verstand ein See mit ganz vielen Wellen ist. Wenn diese zur Ruhe kommen, sehen wir auf den Grund – zu unserer tiefen Wahrheit. Yoga hilft, den Fokus zu lenken, indem wir immer wieder die Aufmerksamkeit auf den Atem oder den Körper legen. Dies gibt uns einen Anker, zu dem wir immer wieder zurückkehren können, wenn die Monkeys unseren Mind wieder durchwühlen.

Gerade in der jetzigen Zeit der Unsicherheit und der Angst ist es so wichtig – einen Anker, einen Ort der Geborgenheit zu haben. Ein Ort in uns selbst voller Vertrauen. Genau jetzt ist eine spirituelle Praxis so wichtig! Ausserdem hält dich Yoga fit und stärkt dein Immunsystem. Und es ist eine der wenigen Indoor-Gruppen-Sportarten, die noch erlaubt sind. smile (Stand 09.11.2020).

Wenn du gerne Yoga mit mir praktizieren willst findest du alle Infos hier. Aktuell unterrichte ich zwei Stunden in der Woche in Zürich und streame beide Klassen auch online via zoom.

JA! zur besten Version von dir Selbst

Welchen Weg du auch wählst, es wird das, was du daraus machst! In dem Sinne – have fun, stay healthy and grow! Sage JA! zur besten Version von dir Selbst.

Ganz viel Liebe

Deine Lisa

Lisa Monn Yoga Physiotherapie Zürich

Wenn JA! nicht die richtige Antwort ist

Kennst du dieses Gefühl? Der Kopf will alles, doch die Energie zieht die Handbremse? Es braucht Mut, aus dem Tatendrang heraus diese Handbremse zuzulassen und sich eine Pause zu gönnen. Lies in diesem Beitrag was Dir helfen kann, in Situationen der Überforderung gelassen zu bleiben und auch diese Zeit der Ruhe gekonnt zu meistern.

Ich habe in meiner Instagram Story eine Umfrage mit der Frage „Kennst du dieses Gefühl? Der Kopf will alles, doch die Energie zieht die Handbremse?“ gemacht, 83% von euch sagen JA! Es ist also etwas, das die Meisten von uns kennen. Gerade in unserer Gesellschaft geht es häufig um Leistung und ums Machen. Ich finde es da nur logisch, dass wir auch einmal in eine Überforderung hinein gelangen oder Mühe haben, unsere Energie zu haushalten. In diesem Blogbeitrag möchte ich dir Ratschläge mit auf deinem Weg geben, die dir helfen können, eine solche Zeit zu überstehen.

Spirale Steine Sedrun

Wie du vielleicht weisst, war ich Anfangs März in Indien am Reisen und bin kurz vor dem Lockdown retour in die Schweiz gekommen. Da ich nicht einfach nichts machen kann, habe ich in meiner Corona-Arbeitslosigkeit angefangen an meiner Webseite weiterzuarbeiten und bin einer Idee gefolgt, die mir an einem lustigen Abend mit Freunden gekommen ist. Aus dieser „Schnapps-Idee“ entstand dann tatsächlich innerhalb eines Monats ein Festival. Ich hatte völlig unterschätzt, wie viel Arbeit dieses ganze Projekt geben würde. Aber die Idee hatte mich gepackt und ich wollte es unbedingt umsetzen. So habe ich intensiv und voller Freude an meinem Corona-Projekt gearbeitet und mich in Themen eingearbeitet, von denen ich vorher noch keine Ahnung hatte.

Parallel dazu habe ich darauf gewartet, nach der Kurzarbeit endlich wieder als Physio hier in Zürich in einer Praxis starten zu können. Und Parallel ging dann beides los… Das „JA!-ein Festival der Lebensfreude“ hat während den ganzen Juli stattgefunden und Ende Juni habe ich bereits wieder angefangen zu arbeiten. Acht Stunden, während vier Tagen in der Woche Patienten behandeln, und vor Allem – das ist das Anstrengendste! – MASKE TRAGEN!!!

Das war zu viel.. Das Universum hat zunächst leicht auf das Brems-Pedal gedrückt – ich habe „auf die Zähne gebissen“ und weiter gemacht… Schlussendlich hat das Universum kräftig zur Handbremse gegriffen!

Das Resultat: Ich war totmüde! Und mein Nacken, Kiefer und Kopf dermassen schmerzhaft, dass ich am Abend nach der Arbeit nur noch entspannen wollte…

Hier nun meine „Remedies“ in dieser Situation:

Pause – vom Machen ins Sein

Meine beste Freundin ist seit neustem mit einem Tarot-Karten Set inklusive Anleitung ausgestattet. Wir haben es natürlich gleich ausprobiert. Die eine Karte, die sie mir gelegt hat, ist mir besonders geblieben: Ein Krieger liegt schlafend auf einem Tisch, über ihn hängen einige Schwerter die für Weisheit, Tapferkeit und andere tolle Sachen stehen und unter ihm ein Schwert, das für Ruhe steht (oder so ähnlich 😉 ). Die Karte soll bedeuten, dass manchmal eine Pause notwendig ist – obwohl wir sie nicht wollen.

Es liegt wirklich nicht immer in unserer Hand, was für Umstände uns einnehmen und unsere Energie rauben. Natürlich können wir in unserem Alltag nach Balance streben indem wir immer wieder kleine Pausen einlegen oder beispielsweise Yoga & Meditation zu unserer Routine machen. Doch manchmal übernimmt uns unser Alltag: zu einer ohnehin schon kraftraubenden Situation kommt eine zusätzliche Aufgabe oder Herausforderung dazu – und wir mögen einfach nicht mehr..

Was mir in diesen Momenten gut tut – und nein, es fällt mir nicht einfach! – das „Machen“ sein lassen und nur noch „Sein“..

Das bringt uns zum nächsten Punkt

Priorisieren

Meine ToDo-Liste: Newsletter schreiben, während des JA! Festivals täglich Insta-Stories machen, regelmässig im Feed posten, im Blog schreiben, mich weiterentwickeln: über Yoga, Physio, persönliche Weiterentwicklung lesen, meine Online-Weiterbildung weitermachen, einen Workshop organisieren, das ganze Administrative erledigen, meine Webseite weiter gestalten, Emails schreiben & beantworten, an neue Projekte arbeiten, für alle da sein etc. etc. und ach, auch noch zusätzlich 80% in einem neuen Job starten…

Puhhh… Nein… Das mag ich nicht mehr alles. Und nein… das hat nicht alles obere Priorität!

Eine gute Freundin hat mir neulich in der Badi im Schatten eines wunderschönen, mindestens 120 Jahre alten Baums folgendes gesagt:

Ich Selber darf auch erste Priorität sein!

Wow, welch weise Worte! Ich muss nicht immer machen, sondern darf auch einfach nur sein! Mich Selbst sein und das machen was ich will und nicht weil ich es wegen irgend einem Pflichtbewusstsein in mir selbst muss! Und meine ToDo-Liste wird nicht davon laufen. In meinem Fall lag die hohe Priorität bei: neuer Job & Erholung. Alles andere darf & muss warten.

Auch mein Physio-Workshop als Teil des JA! Festivals hat es nicht in die engere Auswahl auf der Prioritäten-Liste geschafft… Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Es wird diesen Herbst stattfinden.

Delegieren

Muss ich wirklich alles, was hohe Priorität hat, auch selber machen? Macht es einen Unterschied, ob ich es selber mache, oder es jemandem abgebe? Kann eine andere Person meine Aufgabe nicht genau so gut erledigen wie ich selbst?

Ich hatte im Rahmen des JA! – Festival der Lebensfreude zugesagt, in Luzern (fast 1 Stunde Zugfahrt – MIT MASKE!) eine Yogastunde für das Projekt Guerilla-Yoga zu unterrichten. Es wäre natürlich sehr schön gewesen, alte Bekannte und meine „Luzerner-Yoga-Familie“ wieder zu sehen und den Tag in meinem früheren Wohnort zu verbringen. Doch der Gedanke daran hat mich erdrückt. So früh aufstehen, 2 zusätzliche Stunden Maske tragen.. Meine Energie und mein Nacken haben NEIN! geschrien!

Dann habe ich Olivia gefragt, ob sie gerne diese Stunde übernehmen möchte. Und sie hat mit grosser Freude die Chance entgegen genommen, als neue Yogalehrerin ihre Community erweitern zu können und eine Stunde unterrichten zu können.

Das nenne ich Win-Win. Während Olivia ihre erste Yoga-Stunde für ein Projekt unterrichtet hat und richtig Spass dabei hatte, habe ich mir ein erholsames Wochenende ohne Verpflichtungen gegönnt, völlig im Sein ohne zu Machen. Die Welt sich einfach drehen lassen ohne irgendwelchen Pflichten nachzugehen… Und das führt uns zum letzten Punkt von diesem kurzen Ratgeber:

Vertrauen

Aber wenn ich die Kontrolle nicht über alles behalte, könnte es doch sein, dass es in eine völlig andere Richtung läuft als ich es geplant habe?

Und was ist, wenn ich dir sage, dass sowieso alles so wird wie es sein soll? Habe Vertrauen, dass genau das, was du tust, oder eben nicht tust; die Menschen denen du begegnest und die Menschen, die aus deinem Leben wieder verschwinden; die Gelegenheiten, die sich dir ergeben oder die Ergebnisse die sich zeigen, genau die sind, die dich dorthin bringen wo dein Höchstes Selbst hin möchte.

Wir können zwar mit unseren Gedanken, mit unseren Worten und mit unserem Handeln unseren Teil dazu beitragen, die Welt zu erschaffen, die wir wollen. Doch halte stehts in Erinnerung:

Es ist wie es ist, und es wird was du daraus machst.

Klappentext von Lisa Monn’s Album zur Traumabewältingung

Und daraus „machen“ bedeutet in diesem Sinne auch, wie ich es nehme. Gelassenheit ist ein wertvoller Begleiter auf schwierigen Wegen. Desshalb sei zufrieden mit dem jetzigen Moment. Denn es gibt kein anderes Jetzt. Entwickle eine ehrliche Freude gegenüber dem Guten und eine Gelassenheit über das Negative. Kultiviere eine Haltung der Zufriedenheit.

Take Home Message:

NEIN! Darf mit gutem Gewissen die richtige Antwort sein. Du darfst selber auch erste Priorität sein. Höre auf dich selbst und sei LIEB ZU DIR SELBST! Wenn etwas vergessen geht oder auch bewusst weggelassen wird – habe vertrauen, dass die Folgen davon dich genau dorthin bringen, wo du hin möchtest – auch wenn du das auf den ersten Blick vielleicht nicht erkennen kannst.

Lisa Monn Hexensee Sedrun

Wenn dich meine Gedanken interessieren solltest du unbedingt folgende Bücher lesen und dich zum Newsletter eintragen, um weiterhin über Gesundheit und Lebensfreude auf allen Ebenen inspiriert zu bleiben.

Bücher zum Thema

Patanjalis Yogasutras – Ralph Skuban

Gespräche mit Gott Band 1 – Neale Donald Walsh

Jetzt! – Eckhard Tolle

NIA – Getanzte Lebensfreude!

Tanze dich fit mit Simone und Verena und sag «JA zur besten Version von dir Selbst»

  • Es explodiert wie Tae Kwon Do
  • Es groovt wie Jazzdance
  • Es fliesst wie Thai Chi
  • Es zentriert wie Yoga
  • Es macht glücklich und entspannt
  • Es bringt Power und Beweglichkeit
  • Es führt zu körperlicher, mentaler und geistiger Fitness
  • Es entfaltet dein Potenzial und stärkt deinen Organismus

Es heisst NIA

Lies mehr über Simone & das NIA >>hier

Samstag, 18. Juli 2020 von 16.00 -17.00 Uhr in Luzern

Melde dich direkt bei Simone per Mail an: simone.zingg@outlook.com

oder besuche ihre Webseite

Kosten: Topfkollekte
Der Erlös geht an den Verein «Herzblut». Dieser unterstützt und begleitet Kinder und Familien in Krisensituationen, mit einem ganzheitlichen Ansatz.

Wir freuen uns auf dich, Simone & Verena

Ab September 2020 kannst du jeden Donnerstagabend von 19.30 – 20.30 Uhr mit Simone Nia tanzen.

DG Freiraum, Bruchstarsse 10, 6003 Luzern

Guerilla Yoga Luzern

Guerilla Yoga Luzern startet in die nächste Saison! 

Sei dabei, hab Spass und unterstütze dabei noch einen guten Zweck.

Guerilla Yoga wird in mehreren Städten der Schweiz durchgeführt, in Luzern diesen Sommer zum sechsten Mal.

Die Stadt wird zu unserer Matte, wir praktizieren draussen im urbanen Kontext. Die Zeiten stehen fest (jeweils am Samstag Vormittag 10.00 – ca. 11.15), der Ort wird 24h vorher hier bekannt gegeben:

https://www.facebook.com/guerillayogaluzern/

Die Stunden sind donation based, der/die Lehrer/in unterrichtet ehrenamtlich. Der Erlös von CHF 1400.- ging letztes Jahr an www.shanti-schweiz.ch. Ein Bildungsprojekt für Jugendliche in Bangladesch eine Elektriker Ausbildung zu absolvieren.  

Gerne möchten wir dieses Jahr ein NEUES Projekt unterstützen. Welches, wird noch bekannt gegeben.

Wir freuen uns, wenn du dieses Jahr dabei bist und wir mit dir draussen Yoga praktizieren können! 

Herzliche Grüsse und einen guten Start in die neue Woche. 

Love, Cate